Der Firmenchef übergibt den Oscar an die MitarbeiterMARKDORF (fxh) - Seit gestern strahlt der Innovations-Oscar in Markdorf: "Der gehört Ihnen", sagt Albert Weber und übergibt den Preis an die Mitarbeiter von Weber Fibertech. Die entwickelten ein neuartiges Verfahren. Die ausgezeichnete Smart-Heckklappe ist so etwas wie der Prototyp.Es blitzt und glänzt in der Eingangshalle der Firmenzentrale von Weber Automotive. Von Ford, Chrysler und anderen Autobauern gravierte Metallplatten signalisieren, dass sich der Zulieferer in der Branche einen Namen gemacht hat. Ein besonders guter Platz wird den drei goldenen Männchen zugewiesen. Einen Pfeil recken sie in die Höhe. "Der steht für Fortschritt und Innovation", sagt der Firmenchef. Den Innovations-Oscar hebt Albert Weber bewusst heraus, weil ihn eine unabhängige Jury vergeben hat.
Die Firmenchefs Albert Weber, Christian Weber und Entwicklungsingenieur Norbert Stötzner erhielten den Preis, wie berichtet, am Dienstagabend im Pariser Louvre. Vom Veranstalter der parallel laufenden Messe für Faserverbundtechnologie, aus der die Smart-Heckklappe besteht, wurden 1000 Gäste in das ehrwürdige Museum eingeladen.
Die Heckklappe aus glasfaserverstärktem Polypropylen besticht durch weniger Gewicht, eine hohe, mit Stahlteilen vergleichbare Stabilität und die Fähigkeit des Recyclings. Besonders mühsam war für die Ingenieure, die Technik von den Kosten her wettbewerbsfähig zu machen.
Schon bald wird sich Weber von der Trophäe wieder trennen müssen. Da der Preis zur Hälfte den Schweizer Entwicklungsingenieuren von Esoro gehört, wird das gute Stück für einige Zeit in der Schweiz ausgestellt. Der Oscar erreicht Markdorf: Otto Rössler (Leiter Produktion) hält die Trophäe in den Händen, die Albert Weber (links) und Entwicklungsleiter Norbert Stötzner am Abend zuvor in Paris entgegennahmen. |

