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04.05.2007

Tag der Wirtschaft am 6. Mai 2007 in Markdorf

Südkurier

Bei Weber Automotive geht es rund. Fibertech-Produktionsführungen, Motor- und Traktor-Oldies, sowie Shuttle-Pendelverkehr zum Tag der Wirtschaft.

Zeitungsbericht mit redaktionellen Anpassungen des Lokalteils Markdorf des Südkuriers, Redakteur Winfried Thum

 

Weber Fibertech, das innovativste Kind der Weber Automotive, spielt beim Tag der Wirtschaft am 6. Mai 2007die jüngste Hauptrolle im Industriegebiet Schießstattäcker. Dort, an der Daimlerstraße, werden seit Januar 2007 Karosserieteile hergestellt, die bei vergleichbaren Kosten und vergleichbarer oder verbesserter Sicherheit bis zur Hälfte herkömmlicher Teile wiegen. Von der Projektplanung bis zur Serienfertigung reicht das Angebot der Dienstleistungen aus dem Hause Weber. Gläsern ist nicht nur die repräsentative Produktionsstätte - gläsern sind am Tag der Wirtschaft auch die Produktionsabläufe. Besucher können zwischen 10 und 18 Uhr die Produktion der Smart-Heckklappen aus Faserverbundstoffen auf der gewaltigen Presse beobachten. Immer zur vollen Stunde bietet Weber geführte Rundgänge an.

 

Eine Fahrzeugschau rundet das Angebot ab. Mercedes Benz zeigt auf dem Firmengelände Smart-Modelle. Bei gutem Wetter werden auch historische Motoren und Traktoren ausgestellt. Unter anderem sind dann ein Lanz-Bulldog, der Klassiker zum Anheizen, ein Porsche Master und ein Porsche Standard sowie ein Fahr-Schlepper vertreten. Ein Modak-Stationärmotor veranschaulicht, wie Kraft erzeugt und übertragen wurde, als die Technik noch in den Kinderschuhen steckte.

 

Und noch eine Weber-Besonderheit: Obwohl in diesem Jahr beim Tag der Wirtschaft keine Shuttle-Verbindung zwischen den industriellen Brennpunkten und der Innenstadt mit ihren zahlreichen Angeboten vorgesehen ist, beweist Weber, das sich ein Fortbewegungsproblem auf vielfältige Weisen lösen lässt. Weber hat einen ständigen Pendelverkehr zwischen der Fibertech-Halle und dem Rathausvorplatz eingerichtet. Ein Porsche Traktor mit Anhänger befördert Personen. Laut Albert Weber dürfen Eltern mit Kindern bevorzugt mitfahren.

 

 

Weber bewegt: beim Tag der Wirtschaft beispielsweise
Personen von der Daimlerstraße zum Rathausplatz.

 

Als die Traktoren fahren lernten: Lanz ist ein Klassiker, der vor dem Fahren angeheizt werden muss. Laut Motoraufschrift existiert das Patent "in allen Kulturstaaten".

 

Die Albert Weber-Firmengruppe firmiert seit 2005 unter dem Namen Weber Automotive. Unter diesem Namen sind die Produktmarken Albert Weber, Weber Motor und Weber Fibertech vereint, die mit einer gemeinsamen Philosophie und einem vernetzten Angebot am Markt agieren. Das Leistungsangebot in höchster Qualität reicht von der Entwicklung bis zur Serien-Fertigung kompletter Antriebseinheiten und Karosseriesystemen.

 

"Albert Weber" fertigt Antriebskomponenten für Pkw, Lkw und Freizeitfahrzeuge. Schwerpunktmäßig werden Motorblöcke, Zylinderköpfe, Kurbelwellen, Pleuel und Gehäuse angeboten.

 

„Weber Motor“ hat sich mit Downsize-Verbrennungsmotoren vom Typ MPE 750 mit einer Leistung von 15 bis 150 PS in den vergangenen Jahren im Automotiv und Freizeitbereich etabliert. Hervorragende Verbrauchswerte, hohe Dynamik und ein exzellentes Leistungsgewicht sind Vorzüge, die weltweit Anwender findet. Auch hier bietet Weber im Verbund mit allen Sparten von Weber Automotive bei Bedarf die gesamte Systementwicklung vom Entwurf bis zur Serie an.

 

„Weber Fibertech“ operiert auf einem weltweit einmaligen technischen Level. Erstmals ist die automatisierte Herstellung von crashfesten Strukturbauteilen in Großserie möglich. Bisher werden Smart-Heckklappen gefertigt, doch sind auch andere Karosseriebauteile bis hin zur gesamten Fahrgastzelle das Zukunftsziel. Vorteil der Technik: Verbesserte Sicherheit bei nahezu halbem Gewicht und vergleichbaren Kosten. Im Klartext: Weniger Gewicht bedeutet auch weniger Verbrauch und weniger Abgase bei der Mobilität.